Schaffhauser Reformierte unterstützen Opfer der Amazonas-Brände

Die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Schaffhausen spendet 4'000 Franken an die Nothilfe des Hilfswerks Heks im Amazonasgebiet. Betroffen von den Waldbränden seien insbesondere indigene Völker und Kleinbauern.


Durch die seit Wochen andauernden Brände im Amazonasgebiet sei die Lebensgrundlage von mehreren indigenen Gemeinschaften und Kleinbauernfamilie zerstört worden, schreibt die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Schaffhausen in einer Mitteilung vom 30. Oktober. Die Menschen hätten Häuser, Tiere und das Saatgut verloren. Um ihre Not zu lindern, spendet die Schaffhauser Kirche deshalb 4000 Franken.

Der Betrag geht an die Nothilfe des evangelischen Hilfswerks Heks. In den brasilianischen Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso do Sul versorgt das Hilfswerk betroffene Familien mit Saatgut, Setzlingen, Lebensmitteln und medizinischem Material.

Im brasilianischen Regenwald und den angrenzenden Steppengebieten sind in diesem Jahr ungewöhnlich viele Brände ausgebrochen. Nach Angaben von Heks sind die Feuer oft mutwillig gelegt worden, um die Flächen für den Anbau von Monokulturen nutzbar zu machen. (no)