Nothilfe

Schaffhauser Landeskirche spendet für Afghanistan und Haiti

Die Lage in Afghanistan und Haiti bleibt prekär. Deshalb zahlt die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Schaffhausen 6000 Franken Nothilfe.

Die Schaffhauser Landeskirche will ihren Beitrag zur Verbesserung der Lage in Afghanistan und Haiti leisten. Sie spendet deshalb je 2000 Franken an die Afghanistanhilfe, ans Heks und an Horyzon, wie es in einer Medienmitteilung der Landeskirche vom 1. September heisst.

Den Vereinten Nationen fehlen noch immer mehr als die Hälfte des Geldes für die Nothilfe in Afghanistan. Bislang seien erst rund 500 Millionen der für dieses Jahr benötigten 1,3 Milliarden US-Dollar (1,1 Milliarden Euro) für die UN-Hilfe und die der Partnerorganisationen bereitgestellt worden. Dies sagte der Sprecher des UN-Büros zur Koordinierung humanitärer Hilfe, Jens Laerke, am Dienstag in Genf. Es seien dringend mehr Mittel nötig.

In Haiti ist die Hilfe für die Überlebenden des jüngsten Erdbebens derweil laut Rawley Crews vergleichsweise gut angelaufen. «Es wurde viel aus den Fehlern von 2010 gelernt», sagte die Sprecherin der Organisation Handicap International in der Hauptstadt Port-au-Prince dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die Zusammenarbeit staatlicher Kräfte sowie lokaler und internationaler Hilfswerke funktioniere derzeit wesentlich besser als damals, auch wenn noch viel Luft nach oben sei. Bei dem Beben am 14. August im Süden Haitis starben mehr als 2000 Menschen. (epd/bat)