Schaffhauser Kirche schnürt Spendenpakete für Krisenländer

Die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Schaffhausen spendet 4'000 Franken Nothilfe für die Opfer der Überschwemmungskatastrophe in Mosambik und Simbabwe. In den Karfreitagsgottesdiensten soll zudem für die Betroffenen des Tsunamis in Indonesien gesammelt werden.


Der Zyklon Idai und nachfolgende Überschwemmungen haben Mitte März in Mosambik und Simbabwe verheerende Schäden angerichtet. Zur Unterstützung der Opfer hat der Kirchenrat der reformierten Kirche Schaffhausen 4’000 Franken gesprochen, wie es in einer Mitteilung vom 12. April heisst.

Das Geld kommt dem Hilfswerk der Evangelischen Kirche Schweiz (Heks) zugute. Dieses hilft im Westen Simbabwes bei der Instandsetzung der Wasser- und Abwasserinfrastruktur. Zudem stellt es Notunterkünfte für die Opfer der Flutkatastrophe bereit.

Fast eine halbe Million Menschen auf der Flucht

Weitere 4’000 Franken spendet die Kirche an das Nothilfeprogramm von Mission 21 in Westkamerun. Damit sollen insbesondere Frauen und Kinder in den Flüchtlingslagern in den Wäldern des Landes unterstützt werden. In Kamerun herrscht seit 2016 ein blutiger Konflikt zwischen der französischsprachigen Regierung und der englischsprachigen Minderheit. Nach Angaben der UNO sind bisher rund 440’000 Menschen aus ihren Wohngebieten vertrieben worden.

In den Karfreitagsgottesdiensten will die Kirche ausserdem für die Opfer der Tsunami-Katastrophe in Indonesien sammeln, heisst es in der Mitteilung weiter. Durch die Flutwelle sind im September 2018 rund 1,5 Millionen Menschen obdachlos geworden. Mit dem Geld sollen Hygieneartikel und Hilfsmittel zur Erstellung von Notunterkünften bereitgestellt werden. (no)