Gesamtkirchgemeinde Thun

Dorothee Waldvogel wird erste Präsidentin der fusionierten Kirchgemeinde

Die Reformierte Gesamtkirchgemeinde Thun hat erstmals ihre Behörden gewählt. Es ist ein weiterer Schritt zur ab 1. Januar 2027 geplanten Fusion.

In einer «historischen Versammlung», schreibt die Reformierte Gesamtkirchgemeinde Thun in einer Mitteilung, sind am Donnerstagabend erstmals die Behörden der per 1. Januar 2027 fusionierten Kirchgemeinde bestellt worden. 

Zur ersten Präsidentin der Kirchgemeindeversammlung wurde Sandra Senn (Kirchgemeinde Lerchenfeld) gewählt. Das Amt des Vizepräsidenten übernimmt Rudolf Roth (Strättligen). Den Kirchgemeinderat wird künftig Dorothee Waldvogel (Goldiwil-Schwendibach) präsidieren.

Die weiteren Mitglieder des Gremiums sind: Debora Capela Lopes (Thun-Stadt), Eliane Diethelm (Strättligen), Martin Hasler (Thun-Stadt), Fernand Portenier (Strättligen), Joel Stalder (Lerchenfeld) und Markus von Grünigen (Thun-Stadt).

An der Versammlung nahmen zahlreiche Gäste aus Kirche und Politik teil. In ihren Grussworten würdigten die Präsidentin des Synodalrats der Reformierten Kirche Bern-Jura-Solothurn, Judith Pörksen Roder, sowie der Stadtpräsident von Thun und designierte Regierungsrat des Kantons Bern, Raphael Lanz, die Bedeutung des Anlasses für Kirche und Stadt.

Den Zusammenschluss hatten die Kirchgemeinden Goldiwil-Schwendibach, Lerchenfeld, Strättligen und Thun-Stadt im November 2025 an der Urne beschlossen (ref.ch berichtete). Die Zustimmung in den Gemeinden war gross. Im Dezember schloss sich in einer fakultativen Abstimmung auch die Paroisse française de Thoune der neuen Gesamtkirchgemeinde an. (hz)

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