Religiöse Magazin-Sendungen bei RTS bleiben

Nach langen Verhandlungen haben sich Radio Télévision Suisse (RTS), Cath-Info (katholisch) und Médias-pro (reformiert) auf eine Lösung geeinigt. Die religiösen Magazin-Sendungen auf RTS bleiben, aber die Anzahl der Gottesdienst-Übertragungen nimmt ab.

Die Sendung «faut pas croire».
Die Sendung «faut pas croire». (Bild: Screenshot RTS)

Die Partnerschaft zwischen RTS, Cath-Info et Médias-pro werde im Januar 2017 weitergeführt, wie es in einer Mitteilung vom 24. Juni heisst. Insbesondere werden die Magazin-Sendungen am TV weitergeführt, nachdem 25’000 Personen eine Petition gegen Abbaupläne unterschrieben hatten.

Im Radio würden die meisten Religionssendungen weitergeführt, wie es heisst. Im Fernsehen werden die Magazine «Dieu sait quoi» und «Faut pas croire» zusammengelegt. Die Zahl der Gottesdienst-Übertragungen werde zudem von dreissig auf zwanzig reduziert.

RTS zahlt gemäss Mitteilung ab Januar 1,75 Millionen Franken anstatt 2,5 Millionen an die Religionssendungen, die in Partnerschaft mit Cath-Info und Média-pro produziert werden. Die Kirchen unterstützen Cath-Info und Médias-pro weiterhin finanziell.