Reformierte Kirche Aargau

Catherine Berger wird neue Präsidentin

Die Kirchensynode der Aargauer Reformierten hat Catherine Berger zur neuen Kirchenratspräsidentin gewählt. Die Anwältin und Mediatorin tritt 2027 die Nachfolge von Christoph Weber-Berg an.
Synodepräsident Lutz Fischer gratuliert der neu gewählten Kirchenratspräsidentin Catherine Berger. (Bild: Reformierte Kirche Aargau)

Catherine Berger wird ab 2027 den Kirchenrat der Reformierten Landeskirche Aargau präsidieren und die Nachfolge von Christoph Weber-Berg antreten. Das geht aus einem Ticker zur laufenden Kirchensynode hervor.

Die selbständige Anwältin und Mediatorin ist Vizepräsidentin des Aargauer Kirchenrats sowie der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS). Sie gewann die Wahl mit 101 Stimmen der 136 anwesenden Synodalen deutlich. Mitbewerber Martin Kuse erhielt 32 Stimmen. Der Pfarrer ist als ehemaliger Sprecher des «Wort zum Sonntag» über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt.

Berger bedankte sich laut dem Ticker für die Unterstützung in den letzten Wochen. Sie wolle das neue Amt «mit Herz, Hand und Verstand» anpacken. Kuse sei jederzeit ein fairer Mitstreiter – kein Gegenkandidat – gewesen.

Die Wahl Bergers sei auch eine Entscheidung für neue Strukturen, heisst es im Ticker. Die bisher gemeinsam geführten Ämter – Kirchenratspräsidium (strategisch) und Leitung der Landeskirchlichen Dienste (operativ) – würden unter dem Präsidium von Catherine Berger getrennt geführt. Kuse hätte beide Aufgaben übernommen. Wer ab 2027 die Leitung der Landeskirchlichen Dienste übernehmen wird, ist noch nicht entschieden.

Im Anschluss an die Wahl des Präsidiums stellten sich, mit Ausnahme Weber-Bergs, die bisherigen Mitglieder des Kirchenrats zur Wahl. Alle erhielten mindestens 120 Stimmen. Die Wahl für den sechsten Sitz der Amtsperiode 2027 bis 2030 soll an der Synode im November stattfinden. (gab)

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