EKS

Rat hat Ämter neu verteilt

An seiner konstituierenden Sitzung hat der Rat der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz die Vizepräsidien besetzt und die freien Ressorts zugeordnet. Zudem tauschte er sich mit einer syrischen Pastorin und einem rumänischen Pfarrer aus.

Der Rat der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) setzt sich für die Amtszeit 2023-2026 aus vier bisherigen und drei neugewählten Mitgliedern zusammen. Während Rita Famos bereits an der Sommersynode 2022 in ihrem Amt als Präsidentin bestätigt wurde, ging es an der konstituierenden Sitzung darum, die freigewordenen Aufgaben innerhalb des Rates zu verteilen.

Neu teilen sich der Westschweizer Pierre-Philippe Blaser (bisher) und die Aargauerin Catherine Berger das Vizepräsidium, wie die EKS in einer Medienmitteilung schreibt. Berger übernimmt zudem das Ressort Diakonie und Seelsorge. Sie wurde gemeinsam mit Lilian Bachmann und Philippe Kneubühler neu in den Rat gewählt. Bachmann ist für das Aufgabenfeld Öffentlichkeit und Werke zuständig, Kneubühler für das Ressort Gottesdienst und Kirchenentwicklung.

In der Medienmitteilung der EKS ist von einer konstruktiven Arbeitsatmosphäre die Rede. Im Februar kommt der Rat erneut zusammen, um über die Legislaturziele zu diskutieren.

Am zweiten Sitzungstag berichtete zudem die Pastorin Matthilde Sabbagh von ihrer Arbeit im Norden Syriens. Ihre Kirchgemeinde unterhält ein wöchentliches Programm für Frauen und Kinder und eine Sonntagsschule. Zudem vergibt sie Schulstipendien.

Auch Pfarrer József Kiss aus Rumänien war zu Gast. Er betreut an der rumänisch-ukrainischen Grenze Hunderte ukrainische Flüchtlinge. Das Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (Heks) unterstützt die Hilfsprojekte von Sabbagh und Kiss finanziell. (pef)