Synode

Parlament verkleinert sich

Die Reformierten verlieren Mitglieder. Das zeigt sich auch in der Zusammensetzung des Parlamentes der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz.

Landesweit verlieren die Reformierten Kirchgemeinden an Mitgliedern. Das hat auch Auswirkungen auf das Parlament der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS). Die Synode verkleinert sich per 1.1.2023, den Beschluss haben die Synodalen bereits an der Sommersynode im Juni in Sion zur Kenntnis genommen. Neu sitzen 73 Synodalrätinnen in der EKS-Synode, wie aus dem Synodeprotokoll hervorgeht.

Die grösste Delegation bleiben die reformierten Kirchen Bern-Jura Solothurn (Ref BeJuSo). Sie verlieren zwar zwei Sitze, sind künftig aber immer noch mit 12 Synodalräten vertreten (Mitgliederzahl: rund 544'000). Jeweils einen Sitz verlieren Aargau, Genf, St. Gallen, Waadt und Zürich. Die Zürcher bleiben mit 9 Sitzen die zweitgrösste Delegation (Mitgliederzahl: rund 400'000). Die Mitgliederkirchen haben laut Reglement bis 5000 Mitglieder Anrecht auf eine Synodale, bis 50'000 Mitglieder auf zwei Synodale und pro weitere 50'000 Mitglieder eine zusätzliche Synodale. (jow)