Projekt «Glarner Generationenkirche» geht weiter

Die Synode der reformierten Glarner Kirche hat am Donnerstag grünes Licht für die zweite Phase des Zukunftsprojekts «Glarner Generationenkirche» gegeben.

Die Stadtkirche Glarus ist die reformierte Hauptkirche des Ortes.
Die Stadtkirche Glarus ist die reformierte Hauptkirche des Ortes.

Die Herbstsynode 2014 hatte das Konzept für die Weiterführung der Glarner Generationenkirche an den Kirchenrat zurückgewiesen, wie die Kirche am 29. Mai mitteilte. Dieser habe nun eine Neufassung vorgelegt. «Es ist wichtig, dass der Reformprozess nicht einschläft», sagte Kirchenratspräsident Ulrich Knoepfel. Die Zusatzschlaufe habe manche Klärung gebracht und sei förderlich für den Prozess gewesen.

Die beiden bisherigen Zukunftsprojekte «Glarner Generationenkirche» und «Runder Tisch» werden nun zusammengelegt und unter dem Namen «Glarner Generationenkirche» weitergeführt. Der Kirchenrat hat eine Projektleitung eingesetzt, welche die zweite Phase in den Kirchgemeinden und regional begleiten wird. Die Synode hiess das entsprechende Konzept und den Zeitplan gut.

Überschuss in der Jahresrechnung 2014

Das Kirchenparlament genehmigte zudem die Jahresrechnung 2014, die mit einem Überschuss von rund 38’000 Franken abschliesst. Erträgen von 1,029 Mio. Franken stehen Ausgaben von rund 990’000 Franken gegenüber. Die Abweichungen zum Budget, das mit einem Verlust von 66’100 Franken gerechnet hatte, sind laut Quästorin Rosmarie Figi auf höhere Steuereinnahmen zurückzuführen.

Ja sagte die Synode auch zu den Rechenschaftsberichten 2014 des Kirchenrates und der Geschäftsprüfungskommission. Ohne Wortmeldungen passierten die Bilanz der Legislatur 2010 bis 2014 und die Ziele der Legislatur 2014 bis 2018. Der Bericht über die Kernaufgaben der Landeskirche mit diversen Sparmassnahmen wurde ebenfalls diskussionslos gutgeheissen.