Reformierte GL: Wortkarge Synode genehmigte Budget und Finanzausgleich

Die Synode der reformierten Glarner Kirche hat dem weiteren Vorgehen des «Runden Tisches» bezüglich finanzieller und struktureller Zukunft zugestimmt.


Die «finanzlastige Synode» zeigte sich wenig redefreudig: Sämtliche Traktanden seien diskussionslos verabschiedet worden, wie die Glarner Kirche am 14. November mitteilte. Am meisten Zeit habe die Weiterarbeit des «Runden Tisches» beansprucht. Dieser überdenke parallel zum Projekt Generationenkirche die finanzielle und strukturelle Zukunft der Glarner Kirche. Die Synode nahm den zweiten Zwischenbericht zur Kenntnis und genehmigte die Weiterarbeit sowie den Zeitplan. Der Schlussbericht soll mit Anträgen der Frühlingssynode 2014 vorgelegt werden.

Neuen Finanzausgleich gutgeheissen
Im Zusammenhang mit dem «Runden Tisch» sei auch eine Neuregelung des Finanzausgleichs gestanden. Ziel sei, dass alle Kirchgemeinden innerhalb einer zu definierenden Bandbreite dieselben finanziellen Mittel pro Gemeindemitglied zur Verfügung haben. Die auf Thurgauer Grundlagen basierende Vorlage ist punkto Berechnungsart einfacher als die bisherige Lösung. Die Synodalen stimmten ohne Wortmeldung zu. Auch das Budget 2014 hiessen die Synodalen wortlos gut und beliessen den Steuerfuss auf zwei Prozent. Das Budget rechnet mit einem Verlust von 26100 Franken.