Glarus
Pfarrer wegen Spielzeugpistolen vor Gericht
Ein Glarner Pfarrer hat online Spielzeugpistolen bestellt. Diese wurden vom Zoll beanstandet.
Sein Mandant werde wie ein Waffenhändler behandelt, sagte ein Strafverteidiger vor dem Glarner Kantonsgericht. Dabei soll der Pfarrer aus dem Kanton Glarus bei einem bekannten Onlinehändler nur zwei Spielzeugpistolen bestellt haben. Darüber berichtet die «Südostschweiz».
Er soll die Waffenimitate im Winter 2024 gekauft haben. Der Zoll zog das Paket ein und der Pfarrer bekam einen Strafbefehl mit der Begründung, er habe keine Einfuhrbewilligung gehabt. Busse plus Verfahrenskosten hätten sich auf über 1000 Franken belaufen.
Aktuell wird der Fall vor Gericht geklärt. Der Pfarrer sagt, er habe die Pistolen für seinen Sohn bestellt, weil dieser einen Film drehen wolle. (dst)