Ökumenische Kampagne würdigt «unsichtbare» Frauen

Unter dem Motto «Gemeinsam für starke Frauen – gemeinsam für eine gerechte Welt» feiern die Hilfswerke Brot für alle und Fastenopfer 50 Jahre Ökumenische Kampagne.


Seit 1969 setzen sich Brot für alle und Fastenopfer in der gemeinsamen Ökumenischen Kampagne für eine gerechtere Welt ein. In der Jubiläumskampagne «Gemeinsam für starke Frauen – gemeinsam für eine gerechte Welt» wollen die Hilfswerke nun auf jene Frauen aufmerksam machen, die sich für Menschenrechte engagierten und dabei «oft unsichtbar» blieben, wie es auf der Website der Kampagne heisst.

Zu diesem Anlass haben die Hilfswerke die Broschüre «Gemeinsam verändern wir die Welt!» mit Porträts von Aktivistinnen aus der ganzen Welt publiziert. Vorgestellt werden fünfzig Frauen, darunter Vertreterinnen von Menschenrechtsorganisationen, Anwältinnen und Theologinnen, aber auch Bäuerinnen, Handwerkerinnen und Freiwillige aus Kirchgemeinden.

Engagierte Schweizerinnen

Auch einige Schweizerinnen sind unter den Porträtierten vertreten, so die ehemalige Fastenopfer-Direktorin Anne-Marie Holenstein, die reformierte Theologin Ina Praetorius oder Caterina Fierz Carinci, Freiwillige in der reformierten Kirchgemeinde Lugano. Gemeinsam sei diesen Frauen, dass sie massgeblich zum Erfolg von Brot für alle und Fastenopfer beigetragen hätten, schreiben die Hilfswerke im Vorwort.

Die Ökumenische Kampagne startet am 6. März und dauert bis zum 21. April. Höhepunkt ist der Jubiläums-Suppentag mit ökumenischem Gottesdienst am 13. April in Bern. Daneben sind diverse weitere Veranstaltungen geplant, wie zum Beispiel Vorträge, Filmvorführungen und ein Rosen-Verkaufstag. (no)