«Es gibt nur eine gemeinsame Zukunft und Hoffnung für alle – oder gar keine Hoffnung auf Zukunft», sagte der Generalsekretär des Ökumenischen Weltkirchenrats (WCC), Olav Fykse Tveit, in seiner Festrede am 25. August. Die Menschheit sei «in einer äusserst gefährlichen Phase» zwischen atomaren Gefahren, der Leugnung der Erderwärmung und ihrer Konsequenzen sowie Gewalt und Krieg im Nahen Osten und anderen Regionen. Vor diesem Hintergrund betone die ökumenische Bewegung, dass Frieden und Gerechtigkeit für die Erde und das Überleben der Menschheit unabdingbar sind, sagte der norwegische Pastor Tveit.
Die IEF wurde 1967 als eine Bewegung von europäischen Christen in Fribourg in der Schweiz gegründet. Ihr Ziel war es, den ökumenischen Dialog zwischen den Christen in Europa zu vertiefen. Zur IEF gehören zehn Regionen in west- und osteuropäischen Ländern. Die Lutherstadt Wittenberg gedenkt in diesem Jahr mit einer Weltausstellung und zahlreichen Veranstaltungen des Beginns der Reformationsbewegung vor 500 Jahren. (epd)