Das deutsche Rettungsschiff «Ocean Viking» hat am 17. Januar im Mittelmeer 39 Bootsflüchtlinge gerettet, darunter fünf Frauen. Sie seien mit einem instabilen Holzboot 35 Seemeilen von der libyschen Küste entfernt in Seenot geraten, teilten die Hilfsorganisationen «SOS Méditerranée» und «Ärzte ohne Grenzen» mit, die das Schiff gemeinsam betreiben.
Schwierige Rettungsaktion
Die Rettungsaktion habe sich wegen stürmischer See und hohen Wellengangs schwierig gestaltet. Die Flüchtlinge hatten zuvor bei der Meldestelle «Alarm Phone» einen Notruf abgesetzt.
Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hatte zu Beginn der Woche gemeldet, dass die Zahl der Abfahrten aus Libyen ansteige (ref.ch berichtete). Die UNO-Organisation warnte, dass die Such- und Rettungskapazitäten begrenzt seien. (epd/mos)