In der Zukunft angekommen
Sabrina Müller
Sebastian Stalder
Annika Schmidt
Martin Stüdeli
«Ich habe gelernt, gesunde Grenzen zu setzen»
Im Juni war ich in Assisi, danach zwei Mal in Deutschland. Bald fahre ich ins Tessin, anschliessend nach Budapest und im November nehme ich in Denver an der grössten internationalen Tagung für Religionsforschung teil. Nächstes Frühjahr bin ich in Südkorea.
Meine Arbeit als Forscherin bringt es mit sich, dass ich viel reisen muss. Mein Terminkalender ist voll. Ich weiss etwa drei bis sechs Monate im Voraus, was ich an diesem oder jenem Tag mache. Meine Arbeitstage folgen meistens demselben Wochenplan: Montags bereite ich meinen Unterricht vor und bearbeite die Mailflut, das mache ich von Zuhause aus, ich wohne auf dem Land. Dienstags lehre ich als Privatdozentin an der Universität Zürich Praktische Theologie, dann betreue ich Studierende und tausche mich mit unseren 40 Mitarbeitenden und Arbeitskolleginnen aus. Ich führe als Geschäftsleiterin den Forschungsschwerpunkt «Digital Religion(s)» und bin Leitungsmitglied des Zentrums für Kirchenentwicklung der Universität Zürich. Mein Büro ist am Grossmünster mitten in der Zürcher Altstadt. Ich nutze diese Tage deshalb auch, um jemanden zum Kaffee oder zum Mittagessen zu treffen. Mittwochs schreibe ich Zuhause an meinen Büchern, acht Werke sind im Homeoffice entstanden. Donnerstags bin ich wieder in Zürich an Sitzungen und der Freitag ist für Forschungstreffen reserviert.
Diese starke Struktur stresst mich nicht. Im Gegenteil, ich arbeite konzentrierter. Wenn nötig, ist mein Handy im Flugmodus und das W-Lan ausgeschaltet, damit ich ungestört drei bis vier Stunden am Stück ohne Ablenkung schreiben kann. Natürlich kenne ich Schreibblockaden. Komme ich mit einer Aufgabe nicht weiter, schaue ich, was sonst noch ansteht und was ich stattdessen abhaken könnte. Anspruchsvolle Aufgaben erledige ich morgens, e-Mails rufe ich eher abends ab. Ich bin fähig, gut zu planen. Klar, meine Zeitfenster sind eng: Steht in meiner Agenda 9 – 12 Uhr Vortragsarbeit, muss das Referat am Mittag fertig sein. Das funktioniert nicht immer, aber oft. Ich weiss mittlerweile, was wie viel Zeit braucht. Ich muss auch ehrlich zu mir selbst sein und prüfen, wo sich Zeitfresser verstecken.
Wie ich zu dieser Arbeitsweise gefunden habe? Das habe ich mir nicht selbst ausgedacht, sondern dafür habe ich ein Coaching für Zeitmanagement besucht. Einen Trick daraus gebe ich gerne weiter: Ich arbeite mit Jahres-, Monats-, Wochen- und Tageszielen und breche die einzelnen Projekte darauf herunter. Gerade schreibe ich an einem Buch. Bis Ende Monat muss das Buch fertig sein, bis Ende Woche bestimmte Kapitel. Ich habe immer ein Tagesziel. Das ist eine Aufgabe, die sich innert 60 bis maximal 90 Minuten erledigen lässt. Sie hilft mir, abends zufrieden zu sein und das Gefühl zu haben, etwas erledigt zu haben.
Schlimm ist für mich, an unstrukturierten Sitzungen teilzunehmen, die keinen Fokus haben. Ich arbeite interdisziplinär, zum Beispiel mit Kolleginnen aus Afrika, Dänemark, Korea. Alle sind dankbar, wenn ich eine Sitzung straff leite und jeder Person klar ist, was sie zu tun hat. Häufig nutzen wir Videotelefonie für die Treffen. Dann logge ich mich zehn Minuten früher ein, das reicht, um sich vorher über Freizeit und Privates auszutauschen.
Diese Technologien erlauben mir, weniger zu reisen. Darüber bin ich froh, denn das Reisen stresst mich manchmal auch. An fremden Orten schlafe ich schlecht. Der Jetlag bringt meinen Biorhythmus durcheinander. Dabei arbeite ich gerne an Flughäfen, dort stört mich keiner. Ich kann fast überall schreiben, ein Teil meiner Habilitation ist in Cafés entstanden. Immer in einem Büro zu sitzen, eine weisse Wand anzustarren und alle zehn Minuten gestört zu werden, wäre ein Albtraum.
Meine Arbeitsweise verlangt Disziplin. Ich muss mich an meine Vorgaben halten. Ich bin aber damit zufrieden, ich kann mir meine Arbeit frei einteilen und bin sehr flexibel. Es entstehen Freiräume. Diese ermöglichen mir, kreativ zu denken und zu handeln. So lässt sich das Chaos bewältigen.
Ich arbeite gern und viel. Auch ich gehöre zu jenen, die Raubbau am eigenen Körper betrieben haben. Ab und zu überarbeite ich mich noch. Aber ich bin besser geworden darin, Nein zu sagen. Ich habe gelernt, gesunde Grenzen zu setzen. Mein Mobiltelefon hat keinen E-Mail-Zugang mehr. Meine Arbeitsplätze Zuhause oder in einer Ferienwohnung in den Bergen liegen in unmittelbarer Nähe zum Wald, das ist wichtig, weil ich mich auf Spaziergängen mit meinen Chihuahuaweibchen Amélie und Zoë erhole. Sie sind beide aus dem Tierschutz, ich habe sie gesund gepflegt und resozialisiert. Ein Tag pro Woche muss komplett frei sein von Arbeit. Ich würde mir wünschen, wir würden vermehrt darüber nachdenken, welche Arbeitsweisen uns guttun.»
Dr. Sabrina Müller ist Theologin. Die 42-jährige forscht an der Universität Zürich und ist Autorin mehrerer theologischer Fachbücher, darunter «Totsächlich. Trauern und begleiten nach einem Suizid». Müller lebt mit ihrem Mann im Zürcher Oberland.
«Arbeit im Team ist ergiebiger»
Vormittags ist bei uns am meisten los. Dann kommen viele Eltern mit ihren Kindern, um einen Kaffee zu trinken und sich zu unterhalten. Am Nachmittag sind es vor allem jüngere Leute, die im Garten oder im Cheminéezimmer zusammensitzen. Inzwischen ist unser Begegnungsort ein Geheimtipp. Die Menschen in der Gemeinde wissen, dass sie sich ganz ungezwungen in unseren Räumen aufhalten können. Es gibt auch keine Konsumationspflicht.
Eröffnet haben wir das Alte Pfarrhaus vor gut einem Jahr. Davor war es in Muri-Gümligen der Arbeits- und Wohnort des Gemeindepfarrers. Gemeinsam im Team hatten wir die Idee, das Haus für alle zu öffnen. Wir wollten ein niederschwelliges Angebot. Daraus haben wir unser Projekt mit einer Cafébar und einem Co-Working-Space entwickelt. Zudem sind wir dabei, eine Community aufzubauen und organisieren Anlässe wie einen Sonntagsbrunch oder ein «Kamingespräch».
Wir Pfarrpersonen haben unsere Büros im oberen Stock. Dadurch sind wir nahe bei den Menschen. Meine erste Stelle hatte ich in einer kleinen Gemeinde im Kanton Bern. Meine Frau und ich bewohnten dort allein das grosse Pfarrhaus. Oft fühlte ich mich weit weg von meiner Gemeinde. Hier setze ich mich mit meinem Laptop in die Cafébar und bekomme mit, was die Menschen umtreibt. Die räumliche Nähe hilft auch dabei, Hemmschwellen abzubauen. Oft haben die Leute ein bestimmtes Bild von Kirche im Kopf. Wenn sie dann zu uns kommen, sind sie überrascht, den Pfarrer beim Café anzutreffen. Sie merken: Die Pfarrpersonen sind auch nur Menschen.
Manchmal werde ich in der Cafébar angesprochen oder die Leute kommen zu mir ins Büro, um über etwas zu reden. Das schätze ich sehr. Auch Kritik bekomme ich viel direkter mit, zum Beispiel wenn jemandem meine Predigt nicht gefiel. Nach einer «Chropfleerete» ist dann meistens alles wieder gut.
Ein Vorteil dieser Arbeitsform ist für mich der Austausch mit den Pfarrkollegen. Weil wir alle an einem Ort sind, können wir viele Dinge zwischen Stuhl und Bank besprechen. Lange Sitzungen fallen weg. Mit einer offenen Bürotür signalisieren wir, dass wir gestört werden dürfen. Will einer von uns konzentriert arbeiten, schliesst er einfach die Tür. Wichtig für alle Pfarrpersonen ist, dass sie präsent sind und von den Leuten wahrgenommen werden.
Speziell begeistert mich, dass ich nicht nur einen, sondern gleich vier Arbeitsplätze habe. Wenn ich Predigten schreiben oder Kasualien vorbereiten muss, ziehe ich mich ins Büro zurück. Leichtere Arbeiten erledige ich oft in der Cafeteria. Daneben haben wir ein Sitzungszimmer, in dem ich Gespräche führe, die nicht unbedingt streng vertraulich sind; die klassischen Seelsorgegespräche schliesslich führe ich in der Sakristei drüben in der Kirche. Für mich ist diese Arbeitsweise sehr produktiv, da ich an jedem Ort neue Inputs erhalte.
Hat der Pfarrer als Einzelkämpfer ausgedient? Vielleicht. Für mich ist die Arbeit in einem Team auf jeden Fall ergiebiger. Früher fiel es mir manchmal schwer, allein in dem grossen und dunklen Pfarrhaus die Motivation zu finden. Dieses Problem habe ich hier nicht. Unser Begegnungsort ist auch ein bisschen ein Pionierprojekt, das treibt mich an. Für die Zukunft gibt es viele Ideen: zum Beispiel Kerzenziehen im Kellergewölbe oder ein Pizzaofen im Garten. Unsere Vision ist, dass der ganze Campus mit Kirche, Kirchgemeindehaus und Pfarrhaus eine Einheit bildet. Wir haben das Glück, dass wir für unser Projekt den Rückhalt in der Gemeinde und im Kirchgemeinderat haben. Dafür wollen wir den Leuten etwas zurückgeben.
Sebastian Stalder (34) ist Pfarrer in der reformierten Kirchgemeinde Muri-Gümligen im Kanton Bern. Er ist verheiratet und lebt in Kleinwabern.
«Meine Arbeitsweise gilt als ungewöhnlich»
Mich nur auf eine Aufgabe festzulegen, wäre mir zu langweilig. Ich kombiniere verschiedene Berufe. Das heisst, ich arbeite zwei Tage pro Woche für die Zürcher Landeskirche in der Erwachsenenbildung, zudem bin ich zu 25 Prozent bei einer deutschsprachigen evangelisch-lutherischen Gemeinde in Genf als Pfarrerin angestellt. Weiter unterrichte ich Erwachsene in Finnisch, ich bin deutsch-finnische Doppelbürgerin. Als ich noch in Helsinki als Gemeindepfarrerin arbeitete, füllte meine Sekretärin meinen Kalender. Der Bereich, den ich selbständig gestalten konnte, war klein. Das ist jetzt anders. In Zürich bin ich selbst verantwortlich, das war eine Umstellung. Ich muss mich motivieren und organisieren. Ich arbeite daran, noch besser zu planen.
Im Frühjahr 2019 kam ich in die Schweiz und wollte nicht mehr nur Zuhause arbeiten. Also begann ich, mich nach einem Co-Working-Büro umzusehen. Ich suchte einen Ort, an dem ich mich vernetzen kann, der aber auch Möglichkeiten bietet, Anschluss an eine Kirchgemeinde zu finden. Das «Blau 10», der Co-Working-Space der Zürcher Landeskirche, hat perfekt gepasst. Andere Co-Working-Büros wären besser ausgestattet, aber auch teurer gewesen. Hier bin ich auf Menschen getroffen, die zumindest teilweise kirchlich geprägt sind, vor allem aber dieselben Werte wie ich teilen – denen zum Beispiel Nachhaltigkeit wichtig ist. Zur Community zählen viele Selbständige mit unterschiedlichen Hintergründen – zum Beispiel HR-Fachleute, aber auch Mediziner, eine Biologin, Kommunikationsfachfrauen.
Häufig bin ich gegen Mittag ins Co-Working gekommen. Dann gibt es Referate, so genannte «Impulse», die besuche ich noch immer gern. Das ist auch eine Besonderheit des «Blau 10», es bietet mehr als nur einen Arbeitsplatz. Die verschiedenen Mitglieder sollen sich aktiv austauschen. Manchmal war ich nur eine Stunde hier, um Zeit zwischen zwei Terminen zu überbrücken und ein paar E-Mails zu schreiben. Ich muss gestehen, dass ich teilweise gar nicht so viel gearbeitet habe, sondern die Zeit vor allem für Gespräche nutzte und Kaffee trank. Die Unterhaltungen mit anderen Co-Workern waren für mich wertvoll. Ich konnte offen erzählen, dass ich auf Jobsuche bin, und habe viele Tipps erhalten, die hilfreich waren und es mir nun ermöglichen, verschiedene Anstellungen zu kombinieren.
Das Co-Working hat mich zu meiner aktuellen Anstellung geführt. Mein Arbeitsplatz hier war mein Türöffner, weil ich mit Angestellten der Landeskirche zusammengetroffen bin und sie mich auf die Stellenausschreibung aufmerksam gemacht haben. Ich erinnere mich gut daran, wie komisch es war, in ein und demselben Haus zuerst ein Bewerbungsgespräch zu führen und im Anschluss in der Co-Working-Küche einer Freundin zu erzählen, wie es gelaufen ist.
Noch heute bin ich Mitglied im Co-Working. Ich bedauere, suchen einige Co-Worker wenig Miteinander zu den Angestellten der Landeskirche und umgekehrt. Es gibt kaum Berührungspunkte und es gab Unstimmigkeiten in der Frage, wer welche Räumlichkeiten benutzen darf. Theoretisch teilen wir das Haus und die Dachterrasse. Von einem engeren Miteinander würden beide Seiten profitieren, bin ich überzeugt.
Durch meine Sprachkenntnisse und mit meiner akademischen Bildung bin ich privilegiert. Dennoch habe ich drei Jahre gebraucht, um in der Schweiz in meinen Jobs anzukommen. Es hat mich überrascht, dass berufliche Integration selbst für jemanden wie mich so schwierig sein kann. Meine Arbeitsweise, verschiedene Jobs unter einen Hut zu bringen, gilt immer noch als ungewöhnlich. Das ist schade. Ich wünsche mir, dass Arbeitgeberinnen Kombinationen verschiedener Stellen schätzen und stützen. Das wäre ein Gewinn für alle.
Annika Schmidt (38) arbeitet für die Reformierte Landeskirche Zürich in der Elternbildung. Sie ist Pfarrerin in einer deutschsprachigen evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde in Genf und unterrichtet Erwachsene in Finnisch. Schmidt lebt mit ihrem Partner in Zürich.
«Im Café fühle ich mich mitten im Leben»
Im Sommer beginne ich den Tag mit einem Bad in der Aare, danach suche ich eines meiner Lieblingscafés auf. In Bern gibt es viele geeignete Cafés, um selbständig zu arbeiten. Ich mag diese Stimmung, wenn es nach Kaffee duftet und die Tassen klappern. Mit einem Cappuccino am Tisch fühle ich mich leicht, ein bisschen wie in den Ferien. Wenn ich dann den Laptop starte, freue ich mich auf die Arbeit.
Meistens erledige ich zuerst die dringenden Aufgaben, wie das Beantworten von E-Mails. Danach wende ich mich Arbeiten zu, die mehr Zeit in Anspruch nehmen, wie die Organisation von Anlässen, das Verfassen von Texten oder das Entwerfen von Plakaten. Als Pfarrer arbeite ich mit einem Schwerpunkt in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit. Das gefällt mir gut, weil ich dabei kreativ sein kann. Neben dem Pfarramt bin ich auch noch als Grafiker tätig.
Wie gut ich in einem Café arbeiten kann, habe ich vor ein paar Jahren gemerkt. Ich war in Paris und sollte ein Theaterstück für Kinder und Jugendliche fertig schreiben. Also setzte ich mich in ein Café und nahm mir vor, es nicht zu verlassen, bevor ich das Stück fertig hatte. Und das hat funktioniert. Auch heute nehme ich mir oft klar umgrenzte Aufgaben vor und bleibe sitzen, bis sie erledigt sind.
Die Betriebsamkeit im Café hilft mir, mich zu konzentrieren. Ich empfinde die Hintergrundgeräusche und Wortfetzen nicht als Störung. Im Gegenteil, sie inspirieren mich und geben mir Impulse, die ich in meine Arbeit einfliessen lasse. Manchmal beobachte ich Leute, manchmal ergeben sich kurze Gespräche oder ich höre beiläufig eine Aussage. Ich fühle mich dann mitten im Leben und nehme am Alltag der Menschen teil.
Meistens arbeite ich konzentriert bis zum Mittag durch. Dann esse ich etwas, mache ein paar Schritte oder gehe ins Fitness. Am Nachmittag arbeite ich in einem anderen Café weiter. Glücklicherweise ist diese Arbeitsform mit meinem Job gut vereinbar. Sie ergänzt die Präsenz in der Kirchgemeinde optimal. Ausserdem bin ich bei Notfällen von Bern aus rasch vor Ort.
Ein paar Nachteile hat diese Arbeitsweise auch. Telefonate erledige ich beispielsweise nur ungern im Café, weil es sich oft um vertrauliche Angelegenheiten handelt und ich andere Gäste nicht stören will. Auch der Austausch mit meinen Teamkolleginnen ergibt sich nicht von allein, ich muss ihn suchen. Während der Corona-Pandemie arbeiteten wir im Homeoffice. Da fiel der Austausch ohnehin spärlicher aus. Zudem war unser Pfarrteam in letzter Zeit unterbesetzt. Das wird sich aber bald ändern. Dann kann ich mir vorstellen, auch wieder öfter im Büro zu arbeiten.
Die Arbeit im Café wirkt stimulierend und motivierend auf mich. Es ist ein Privileg, selbst bestimmen zu können, wo und wie ich arbeite. Natürlich wäre es schön, wenn mehr Arbeitnehmer über ihre Arbeitsformen mitbestimmen könnten. In vielen Branchen ist das schwer möglich. Diejenigen, die die Gelegenheit dazu haben, sollten mehr experimentieren dürfen. So liesse sich herausfinden, wie Arbeit angenehmer gestaltet werden kann und Arbeitnehmer zu ihrem eigenen Workflow finden. Schliesslich verbringen wir einen grossen Teil unserer Lebenszeit im Job. Umso wichtiger wäre es, sich bei der Arbeit genauso wie in der freien Zeit glücklich und lebendig zu fühlen.
Martin Stüdeli (54) ist Pfarrer zu 65% in der Kirchgemeinde Münchenbuchsee-Moosseedorf im Kanton Bern. Er ist zudem Illustrator und gibt kulturgeschichtliche Kurse an der Volkshochschule. Stüdeli lebt mit seinem Partner in Bern.