Schwyz

Abstimmungsmarathon an der Synode

Die evangelisch-reformierte Kirche des Kanton Schwyz hat an der Synode neue Strategieziele bestimmt. Zudem wurde Kirchenratspräsident Heinz Fischer verabschiedet.

Wichtigstes Thema der Herbstsynode der Schwyzer Kirche sei die Debatte über die Strategie der Kirche gewesen, heisst es in einer Medienmitteilung vom 9. November. Die neue Strategie sei zuvor in vielen Kommissionssitzungen und Gesprächssynoden vorbereitet worden. Das Resultat davon wurde nun den Synodalen zur Abstimmung vorgelegt.

Zu den Strategiezielen gehören unter anderem die Förderung des gemeindeübergreifenden Austausch innerhalb und zwischen den Berufsgruppen, die Stärkung der Katechese wie auch ein professioneller Medienauftritt der Kantonalkirche und der Kirchgemeinde. Da jedes Ziel einzeln abgesegnet werden musste, stimmten die Synodalen 38 Mal ab. Einige wenige Strategieziele wurden nicht angenommen.

Da dies die letzte Synode in der Legislaturperiode 2018-2021 war, wurden 14 Synodale verabschiedet, die zurücktreten. Im Hinblick auf die nächste Legislatur seien noch nicht alle Sitze neu besetzt. Deshalb appellierte der Synodepräsident an die Synode, neue Mitglieder anzuwerben.

Auch Kirchenratspräsident Heinz Fischer und Vizepräsidentin Regula Heinzer-Wäspi treten zurück und wurden verabschiedet. Nachfolger von Heinz Fischer wird Erhard Jordi, der das Amt auf Anfang 2022 antritt. Weiter gibt Roland Meyer sein Amt als Synodalratspräsident ab, bleibt aber Mitglied der Synode. Auf der Traktandenliste der Synode stand noch das Budget 2022, es wurde einstimmig genehmigt. (mos)