Nationalsozialismus
Gedenkstätten für Kriegsopfer stärken
Deutschland möchte 10 Millionen Euro in die Digitalisierung von NZ-Gedenkstätten investieren. Erste Projekte könnten ab kommendem Sommer realisiert werden.
Mit umgerechnet rund 9 Millionen Franken will Deutschland Gedenkstätten fördern, an denen den Opfern des Nationalsozialismus gedacht wird. Die Projektmittel sollen dazu genutzt werden, an den Gedenkstätten vermehrt digitale Zugänge zu schaffen und zeitgemässe Bildungsangebote zu entwickeln, hiess es aus dem deutschen Kulturministerium. Der Bundeshaushalt muss die Gelder noch freigeben.
Mit dem geplanten Beitrag verdoppele der Bund seine Förderung für diese Projekte. Die Gedenkstätten können ihre Projekte einer unabhängigen Jury einreichen. Diese entscheidet, wer welchen Förderbeitrag erhält. In die Praxis umgesetzt werden können die Projekte frühestens ab Juli des kommenden Jahres. (epd/ jow)