Krieg im Nahen Osten

Iranische Menschenrechtsaktivistin in Spital verlegt

Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi wird seit kurzem in einem Spital in Teheran behandelt. Zuletzt war ihr Zustand kritisch.

Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi ist nach Angaben ihrer Stiftung in ein Krankenhaus in Teheran verlegt worden. Die 54‐Jährige war nach einem Herzinfarkt seit mehr als einer Woche auf der Intensivstation eines Krankenhauses in der Stadt Sandschan im Nordwesten des Irans, wo sie auch inhaftiert war.

Mohammadi sei eine Aussetzung ihrer Strafe gegen Zahlung einer hohen Kaution gewährt worden, hiess es in einer Mitteilung der Stiftung. Ihr Transport mit dem Krankenwagen sei abgeschlossen, und sie befinde sich nun im Tehran Pars Spital, wo sie von ihrem eigenen Ärzteteam behandelt werde, hiess es weiter.

Mohammadi erhielt 2023 den Friedensnobelpreis für ihren Einsatz gegen die Unterdrückung von Frauen und gegen die Todesstrafe im Iran. (sda/ no)

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