Methodisten wollen umweltfreundlicher werden
Die Delegierten der Evangelisch-methodistischen Kirche Schweiz–Frankreich–Nordafrika haben an ihrer Konferenz an der Lenk im Kanton Bern über Schritte zu mehr «Klimagerechtigkeit» diskutiert. «Gerade als Christen und als Kirche hat man dafür eine besondere Verantwortung», heisst es in einer Mitteilung. Es wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die «konkrete Schritte vorschlagen soll, wie Abläufe und Organisation umweltgerechter verändert werden können».
Die Anwesenden berieten auch den Zwischenbericht einer vorbereitenden Kommission über das Wesen der Kirchenzugehörigkeit. Die Kommission werde die sich allenfalls daraus ergebenden Konsequenzen für die Kirche voraussichtlich an der nächsten Konferenz aufzeigen, heisst es in Mitteilung weiter.
Nachdem Stefan Zürcher im November 2022 zum Nachfolger des in den Ruhestand tretenden bisherigen Bischofs Patrick Streiff gewählt worden war, übergab dieser die Leitung der Konferenz an Bischof Stefan Zürcher. Damit hat der neue Bischof offiziell die Amtsgeschäfte auch für die Schweiz übernommen.
Die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) ist eine evangelische Freikirche mit rund 8000 Kirchenangehörigen in 60 Kirchgemeinden an gegen hundert Standorten in der Schweiz. Sie ist Mitglied der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) sowie des Verbandes Freikirchen Schweiz. Die EMK ist Teil der United Methodist Church mit weltweit über 12 Millionen Mitgliedern.
Das Gebiet, für das Bischof Stefan Zürcher zuständig ist, umfasst 13 Länder in Süd- und Mitteleuropa sowie Nordafrika. Neben der Schweiz sind das Albanien, Algerien, Belgien, Frankreich, Nordmazedonien, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, Tschechien, Tunesien und Ungarn. (bat)