Nach Kritik an Adventskalender
Meghan-Fans attackieren britische Geistliche
Der Kalender enthält 24 handgefertigte Pralinen und kostet umgerechnet rund 130 Euro. Das Produkt, das Meghan über ihre Lifestyle-Marke «As Ever» vertreibt, soll eigentlich die Vorweihnachtszeit versüssen. Für zwei Geistliche der anglikanischen Kirche hatte es jedoch einen bitteren Nachgeschmack.
Die beiden Priester sahen sich massiven Beschimpfungen ausgesetzt, nachdem sie in den sozialen Netzwerken günstigere Alternativen zu Meghans Luxusprodukt empfohlen hatten.
Laut einem Bericht der «Daily Mail» soll einer der beiden ein Bild von Meghans Kalender gepostet und dazu einen alternativen christlichen Adventskalender empfohlen haben. Dieser sei nicht nur rund 20-mal günstiger, sondern enthalte zudem Fairtrade-Schokolade und eine Spende für wohltätige Zwecke, kommentierte er.
Die Kritik rief innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Unterstützerinnen der Herzogin von Sussex auf den Plan. In den feindseligen Kommentaren wurde der Geistliche unter anderem als «Satansbrut», «Dämon» und «Schande für den geistlichen Stand» beschimpft. Ähnliche Reaktionen erhielt auch der zweite Geistliche, der sich unterstützend zu Wort gemeldet hatte.
Laut dem Bericht sahen sich beide Priester daraufhin gezwungen, ihre Profile in den sozialen Medien vorübergehend auf privat zu stellen und Nutzer zu blockieren. Inzwischen sollen die Konten wieder öffentlich zugänglich sein. Die Herzogin von Sussex verfügt über eine grosse internationale Anhängerschaft, die ihre öffentlichen Auftritte in den sozialen Netzwerken verfolgt. (no)