Luzerner Reformierte setzen sich für Palliativ-Seelsorge ein

Die Evangelisch-Reformierte Landeskirche des Kantons Luzern hat an ihrer Synode beschlossen, zwei gemeinnützige Institutionen in den Bereichen Palliativ Care und Notfallseelsorge zu unterstützen.


Die Reformierte Landeskirche Luzern will sich stärker in der Palliative Care engagieren. Deshalb hat die Synode einer Leistungsvereinbarung zur Mitfinanzierung der Seelsorge im Hospiz Zentralschweiz zugestimmt, wie es in einer Mitteilung vom 21. November heisst. Das Hospiz betreut Patienten und Patientinnen im letzten Lebensabschnitt. Ebenfalls beschlossen wurde ein Beitritt beim Verein Care Teams/Notfallseelsorge Schweiz, der Care Teams und die Notfallseelsorge vernetzen, fördern und weiterbilden will.

Budget mit Verlust

Nach fast 30 Jahren tritt der Synodalsekretär und Jurist Peter Möri zurück. Er habe die Entwicklung der Evangelisch-Reformierten Kirche massgebend mitgeprägt, schreibt die Landeskirche. Ab Dezember leitet Urs Achermann die Geschäftsstelle der Kantonalkirche.

Das Budget wurde einstimmig genehmigt. Es weist einen Verlust von 80’000 Franken aus. (mos/bat)