Klimaschutz
Dutzende Kirchen ziehen Geld aus fossilen Energien ab
Mehr als 40 kirchliche Institutionen wollen weniger Geld in fossilen Energien anlegen. Dies sei ein christliches Signal an die Weltklimakonferenz, teilte das Netzwerk «Christians for
future» mit. Das Netzwerk koordiniert den Angaben zufolge die Aktion.
An der Aktion beteiligt seien 42 Mitglieder des Arbeitskreises Kirchlicher Investoren (AKI), hiess es. Darunter seien die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), fast alle evangelischen Landeskirchen, kirchliche Finanzinstitute und diakonische Werke. Zudem beteiligten sich mehrere katholische Organisationen, unter ihnen die Pax-Bank für Kirche und Caritas sowie die Zentraleuropäische Jesuitenprovinz.
Die Mitglieder des AKI verzichteten künftig auf Investitionen in Kohleförderung sowie in die unkonventionelle Förderung von Öl und Gas, hiess es weiter. Die katholischen Organisationen schlössen künftig sogar fossile Brennstoffe generell von Investitionen aus.
Bis zum 21. November tagt im brasilianischen Belém die 30. Weltklimakonferenz (COP30). Sie verhandelt über Klimaschutz, Schutz der Tropenwälder und Anpassung an die Erderhitzung. (epd/ sda/ no)