Klimagipfel
Klimakonferenz endet mit Minimalkompromiss
Zum Abschluss der 30. Weltklimakonferenz COP30 haben sich die Delegierten nur auf einen Minimalkompromiss verständigt. Ein zuvor viel diskutierter Fahrplan zur Abkehr von Kohle, Öl und Gas fand sich nicht in der Abschlusserklärung, die die Vertreter aus mehr als 190 Staaten in Belém verabschiedeten.
Stattdessen einigten sie sich unter anderem auf eine freiwillige Initiative, die die Länder dabei unterstützen soll, ihre nationalen Klimaziele und die Beschlüsse früherer Konferenzen beschleunigt umzusetzen.
Ein Hinweis auf «fossile Energien» findet sich nicht in dem Abschlussdokument. Nach dem Beschluss durch die UN-Konferenz kündigte der brasilianische COP-Präsident André Corrêa do Lago eine eigene Initiative zur Erarbeitung eines Fahrplans an. (hz)