Kirchlicher Coworking-Space soll weiterbestehen

Seit zwei Jahren vermietet die Reformierte Landeskirche Kanton Zürich in der Innenstadt Büroarbeitsplätze. Das Projekt hat die Pilotphase nun erfolgreich durchlaufen.


Ein Arbeitsort für Firmengründer, Freelancer und Studierende sollte es werden: Vor gut zwei Jahren hat die Reformierte Landeskirche des Kantons Zürich an der Blaufahnenstrasse den Coworking-Space «Blau10» eröffnet.

Nach der Pilotphase ist nun klar, dass das Projekt in ein reguläres Angebot der Kirche überführt wird. Es sei gelungen, in diesen zwei Jahren eine Community von rund 40 Personen aufzubauen, schreibt die Landeskirche in einer Mitteilung vom 20. Juni. Das «Blau10» habe sich zu einem Ort entwickelt, an dem Vernetzung möglich sei und gemeinsame Ideen entwickelt werden könnten. Dies zeige, dass die Idee funktioniere.

In einem Coworking-Space teilen sich mehrere Personen einen Arbeitsplatz, ohne bei der gleichen Firma angestellt zu sein. Potenzial für ähnliche Projekte sieht die Landeskirche auch in ländlichen Regionen und Kirchgemeinden mit passenden Liegenschaften. Geteilte Arbeitsräume könnten eine Alternative zum Home-Office schaffen, Arbeitswege verkürzen und die Vernetzung fördern, heisst es in der Mitteilung. (no)