Kirchgemeinden dürfen mit kantonalen Daten arbeiten
Reformierte Kirchgemeinden im Kanton Freiburg dürfen neu in einem beschränkten Ausmass auf Daten aus der kantonalen Datenbank FriPers zurückgreifen. Die Synode hat das entsprechende Reglement über die Datenübermittlung an die Kirchgemeinden mit der dritten Lesung angenommen. Das teilte die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Freiburg mit.
FriPers enthält die Daten der Einwohnerkontrolle der gesamten Bevölkerung im Kanton. Kirchgemeinden seien für viele Tätigkeiten darauf angewiesen, Daten aus dieser Datenbank zu nutzen. Dies sei nun unter Berücksichtigung des Datenschutzgesetzes möglich. Die erste Lesung des Reglements hatte im Herbst 2021 stattgefunden.
Diskussionslos genehmigt wurde auch die Jahresrechnung 2023. Sie schloss mit einem Plus von rund 4000 Franken. Budgetiert hatte die Kirche einen Verlust von rund 50‘000 Franken. Synodalrätin Anne-Elisabeth Nobs sagte laut Mitteilung, dass Rechnungen und Abschlüsse nun schon seit ein paar Jahren auffallend stabil seien. (no)