Bern

Kirchgemeinde bleibt unter besonderer Verwaltung

Wegen Rücktritten in der Exekutive ist die Kirchgemeinde Matthäus Bern und Bremgarten seit Anfang Jahr nicht handlungsfähig. Die Hoffnung, das könnte sich bis im Sommer ändern, hat sich nun zerschlagen.

Die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Matthäus Bern und Bremgarten bleibt bis Ende dieses Jahres unter besonderer Verwaltung. Das hat die Kantonsregierung entschieden. Wie sie am Donnerstag mitteilte, gebe es zwar bei der Suche nach neuem Personal grosse Fortschritte. Doch scheine es unrealistisch, die Führung der Geschäfte schon Ende Juni einem ordentlich eingesetzten Kirchgemeinderat zu übertragen.

Im vergangenen Dezember hatte die Kantonsregierung bekanntgegeben, dass die Kirchgemeinde Matthäus unter besondere Verwaltung gestellt wird. Wegen Rücktritten von Mitgliedern des Kirchgemeinderats wäre sie sonst ab 1. Januar nicht mehr handlungsfähig gewesen. Sie hätte ihre Geschäfte nicht ordnungsgemäss führen können, hiess es zur Begründung.

Der Regierungsrat setzte damals einen besonderen Verwalter ein und schrieb, dessen Mandat gelte «vorerst bis Ende Juni 2021». (sda/no)