Kirchenbund lanciert Predigtwettbewerb

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) sucht zum zweiten Mal die besten Predigten im Lande. Er hat dazu einen Preis ausgeschrieben, der wiederum in zwei Sprachkategorien vergeben wird.

«Quer denken, frei handeln, neu glauben»: Das Motto des Reformationsjubiläums soll in der Predigt, mit der man sich für den Predigtpreis bewirbt, erkennbar sein. (Bild: SEK)

Der Kirchenbund will mit dem Predigtpreis «die Predigtkunst würdigen und fördern», wie es in einer Mitteilung vom 13. Februar heisst. Die eingereichte Predigt soll das Motto des Reformationsjubiläums «Quer denken, frei handeln, neu glauben» aufgreifen. Zudem soll sie im Moment der Einreichung bereits gehalten worden sein: weil eine Predigt «im Kontext eines liturgischen Rahmens» geschehe und auch die Gemeindesituation berücksichtige.

Teilnahmeberechtigt ist, wer über ein Mandat zum Predigen in einer Kirchgemeinde verfügt. Vergeben wird der Predigtpreis in zwei Sprachkategorien: in deutscher oder rätoromanischer Sprache und in französischer oder italienischer Sprache. Die Predigten können bis am 30. April eingereicht werden. Der Preis ist mit insgesamt 3’000 Franken dotiert und wird am 6. November 2017 in Bern verliehen.

2014 räumten drei Predigerinnen ab

Der Schweizer Predigtpreis wird bereits zum zweiten Mal vergeben. 2014 gewann Caroline Schröder-Field, Pfarrerin am Basler Münster, den Preis in der deutschsprachigen Kategorie. In der französisch-italienischsprachigen Kategorie gewann Isabelle Ott-Bächler, Pfarrerin in Neuchâtel. Manuela Liechti-Genge, Pfarrerin der deutschsprachigen Gemeinde in Porrentruy (JU), wurde zudem für eine Radiopredigt mit einem Spezialpreis ausgezeichnet.

 

Teilnahmebedingungen und weitere Informationen zum 2. Schweizer Predigtpreis