Jurassische Kirche unterstützt Corona-Solidaritätsfonds

Die Reformierte Kirche des Kantons Jura erzielte im vergangenen Jahr einen Überschuss von knapp 90'000 Franken. Ein Teil davon soll in die Unterstützung von Corona-Betroffenen fliessen.


Das Parlament der Reformierten Kirche des Kantons Jura genehmigte an seiner Sitzung vom 12. September die Jahresrechnung 2019. Sie schloss mit einem Gewinn von rund 89’000 Franken. 50’000 Franken davon spendet die Kirche an den kantonalen Solidaritätsfonds COVID-19, wie das Portal protestinfo.ch am 14. September berichtete.

Kritischer dürfte die finanzielle Lage im kommenden Jahr aussehen. Demnach rechnet die Kirche für 2021 mit einem Defizit von rund 177’000 Franken. Verantwortlich dafür seien geringere Steuereinnahmen aufgrund der Steuerreform und der geplanten AHV-Finanzierung, schreibt das Portal weiter.

Im zweiten Teil der Versammlung wählten die Delegierten die neue Exekutive für die Legislaturperiode 2020 bis 2024. Im Kirchenrat sitzen künftig Pierre Ackermann (Präsident), Marcel Ryser (Vizepräsident), Christiane Brand, Jürg Furrer und Jean-Claude Flückiger. Zum Synodepräsident wurde Denis Meyer gewählt. (no)