Filmfestival Venedig

Interfilm zeichnet palästinensisches Drama aus

Ein Film über eine auseinandergerissene palästinensische Familie holt an den Filmfestspielen in Venedig den Preis für interreligiösen Dialog.

Zum zehnten Mal hat die «international interchurch film organisation» Interfilm den Preis für interreligiösen Dialog verliehen. An den Filmfestspielen in Venedig wurde der Film «Amira» von Mohamed Diab ausgezeichnet, wie es auf der Website von Interfilm heisst.

Der Film handelt von der 17-jährigen Amira, die geboren wurde, obwohl ihre Mutter nie Sex mit ihrem Vater gehabt hatte. Sein Sperma wurde aus dem Gefängnis geschmuggelt. Im Laufe des Films entdeckt Amira mit drastischen Folgen, wer sie wirklich ist.

«Der Film ist nicht so sehr ein politischer Film, sondern vielmehr eine persönliche Geschichte», schreibt die Jury des Filmpreises. Amira basiert auf einer wahren Geschichte.

Mit dem Preis für interreligiösen Dialog sollen Filme gefördert werden, die das Verständnis, den Respekt, die Sympathie und den Frieden zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Geschichte und Religionen stärken, schreibt Interfilm. (bat)