Kirchgemeinde Luzern

Höherer Gewinn als budgetiert

Die Reformierte Kirchgemeinde Luzern erzielte letztes Jahr einen Ertragsüberschuss von 2,4 Millionen Franken. Der Grund dafür sind höhere Übergangszahlungen von zwei Kirchgemeinden.

Der Grosse Kirchenrat der Reformierten Kirchgemeinde Luzern genehmigte in seiner Session am 14. Juni die Jahresrechnung 2020, wie es in einer Medienmitteilung vom 16. Juni heisst. Der Gewinn von rund 2,4 Millionen Franken fiel dabei deutlich höher aus als budgetiert.

Grund dafür seien unerwartet hohe Übergangszahlungen der Kirchgemeinden Horw und Meggen-Adligenswil-Udligenswil. Diese waren früher Teilkirchgemeinden der Kirchgemeinde Luzern, heute sind sie eigenständig. Deshalb leisten sie während zehn Jahren Übergangszahlungen. Zudem gab es Mehreinnahmen von rund 733’000 Franken bei den Einkommens-, Vermögens-, Gewinn- und Kapitalsteuern.

Den Gewinn will die Kirchgemeinde zu einem grossen Teil in soziale Projekte investieren. So fliessen je 20'000 Franken an die Kommission für Sozialarbeit und Inlandhilfe sowie an die Kommission für weltweite Kirche und Entwicklungszusammenarbeit. Je 10'000 Franken erhalten die acht Teilkirchengemeinden für ortsgebundene soziale Projekte. «Da die Teilkirchgemeinden nahe an den Mitgliedern sind, wissen sie, bei wem die Not am grössten ist», so Marlene Odermatt, Präsidentin der Reformierten Kirche Luzern. 95'000 Franken werden in Form einer einmaligen Zahlung an das Personal verteilt. (mos)