Hilfswerke erfahren grosse Solidarität
Zwar mussten die Schweizer Hilfswerke während der Corona-Pandemie ihre Aktivitäten einschränken. Doch die Krise hat für sie nicht nur negative Auswirkungen. So haben die Hilfswerke im letzten Jahr deutlich mehr Spendengelder erhalten als noch 2019, wie es in einer Mitteilung der Stiftung Zewo vom 26. August heisst.
Insgesamt seien rund zwei Milliarden Franken gespendet worden, rund eine Milliarde davon ist an Zewo-Werke geflossen. Das Spenden-Plus beläuft sich laut Zewo im Vergleich zum Vorjahr auf rund zehn Prozent. Diese grosse Solidarität habe den Einnahmenausfall kompensiert, schreibt die Stiftung.
Wenn sie spenden, greifen immer mehr Menschen zum Mobiltelefon. Die Überweisungen via App haben sich vervierfacht. Auch über die eigene Website sind viele Spenden eingegangen, die Zewo spricht von einer guten Verdoppelung.
Nicht nur in der Schweiz, auch in Deutschland haben Hilfswerke mehr Spenden erhalten. «Brot für die Welt» hat im Corona-Jahr so viele Unterstützungsgelder wie nie zuvor eingenommen (rund 77 Mio. Euro). Es ist das beste Jahresergebnis seit der Gründung der Organisation 1959, wie der evangelische Pressedienst mitteilt. (jow)