Heks will mehr humanitäre Hilfe leisten

Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) hat seine Strategie für die nächsten vier Jahre vorgelegt. Vor allem in den Bereichen Landrecht und humanitäre Hilfe will es seine Aktivitäten verstärken.


«Kontinuität und Wachstum» lautet die Devise der in Form einer 24-seitigen Broschüre publizierten «Strategie 2018-22» des Heks. Demnach sollen bewährte Projekte in der Schweiz und im Ausland fortgeführt werden. Erweitern will das Hilfswerk seine Aktivitäten vor allem in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe.

Die Schere zwischen reichen Industrienationen und armen Entwicklungs- und Schwellenländern sei in den letzten Jahren immer mehr auseinander gegangen, heisst es im Strategiepapier des Heks. Davon betroffen seien vor allem Kleinbauern, für die es zusehends schwieriger werde, Zugang zu Land zu bekommen. Teil der neuen Strategie sei deshalb, die Aktivitäten in diesem Bereich «substanziell» zu erweitern. Ziel sei es, ländliche Gemeinden bei der Einforderung ihrer Besitz- und Nutzungsrechte zu unterstützen.

Hilfe bei Naturkatastrophen

Ausbauen will das Heks auch seine humanitäre Hilfe. Die Gefahr grossräumiger Naturkatastrophen sei aufgrund des Klimawandels angestiegen, heisst es. Das Heks wolle deshalb seine Kompetenzen und personellen Ressourcen in diesem Bereich stärken. Als Schwerpunkt nennt Heks unter anderem den Ausbau der Katastrophenvorsorge in gefährdeten Regionen.

Heks hat einen Umsatz von über 70 Millionen Franken. Die Spenden stammen unter anderen von reformierten Landeskirchen und Kirchgemeinden. Anfang November wurde Walter Schmid von der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes zum neuen Stiftungsrats-Präsidenten gewählt. (no)

Zur Strategie 2018-22