Heks erhöht Nothilfe auf zwei Millionen Franken
Bereits zwei Millionen Menschen seien aus der Ukraine in die Nachbarländer geflüchtet, schreibt das Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) in einer Mitteilung vom 8. März. Und der Krieg dauert weiter an. Deshalb hat das Heks die humanitäre Hilfe von 700'000 Franken auf zwei Millionen Franken erhöht.
Heks arbeitet dabei mit reformierten Kirchen in der Ukraine und in den europäischen Nachbarländern zusammen. So unterstützt das Hilfswerk in der Ukraine die Reformierte Kirche in Transkarpatien darin, sich auch in dieser schwierigen Situation um ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigung zu kümmern. Ausserdem bringe die Kirche Flüchtende aus den umkämpften Gebieten unter und versorge diese mit dem Nötigsten.
Auch in Rumänien, Ungarn und der Slowakei kooperiert Heks mit lokalen Organisationen und Kirchen, um die Geflüchteten an den Grenzen und Bahnhöfen in Empfang zu nehmen und zu unterstützen. Diese brauchten vor allem Unterkünfte, Nahrung und medizinische Versorgung.
In der Schweiz trifft Heks auch Vorbereitungen, um Menschen aus der Ukraine zu helfen. So übernimmt das Hilfswerk in der Ostschweiz und in Basel die Vermittlung von Gastfamilien für Geflüchtete. (mos)