Gestrandet an Europas Küsten: Hoffnung

ref.ch-Bloggerin Carla Maurer fragt sich, was die Flüchtlinge, die an Europas Küsten stranden, so diametral von den Europäern unterscheidet. Dabei gelangt die Pfarrerin zu einem - für uns Europäer - quälenden Urteil.

Carla Maurer ist Pfarrerin an der Swiss Church in London. (Bild: zVg)

Die Menschen aus Afrika und Asien, die sich auf den gefährlichen Weg übers Mittelmeer oder über die grüne Grenze nach Europa machen, bringen etwas mit, was uns in Europa schon lange abhanden gekommen ist. Dieses Gut ist stärker als jede Küstenwache, entbehrt öfters mal jeglicher Vernunft und ist dazu noch kostenlos:

Hoffnung

Laut Wikipedia ist Hoffnung «eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung, gepaart mit einer positiven Erwartungshaltung, dass etwas Wünschenswertes in der Zukunft eintritt, ohne dass wirkliche Gewissheit darüber besteht.»

Europa hat sich vom Prinzip Hoffnung entfremdet. Wir befinden uns in einer Abwärtsspirale der Resignation, die in einer tiefen Verlustangst wurzelt.

Hier geht’s weiter im Text «Importgut Hoffnung» der Bloggerin und Pfarrerin Carla Maurer