Stadtberner Reformierte rechnen mit mehr als einer Million Franken Verlust

Der Grosse Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Gesamtkirchgemeinde Bern hat das Budget 2019 genehmigt. Es sieht einen Verlust von über einer Millionen Franken vor. Grosser Kostenpunkt ist die geplante Fusion.


Wie Zürich will auch Bern die insgesamt 12 Kirchgemeinden der Stadt zu einer «Kirchgemeinde Bern» fusionieren. Nun wurde das dazu benötigte Kapital für eine Fusionsvorlage vom Grossen Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Gesamtkirchgemeinde Bern genehmigt, wie es in einer Medienmitteilung vom 29. November heisst.

Rund 950’000 Franken soll die «Erstellung und Umsetzung der Fusionsvorlage» kosten. Für das Budget 2019 rechnet der Kirchenrat deshalb mit einem Verlust von 1,1 Millionen Franken bei einem Aufwand von insgesamt 32,7 Millionen Franken. 

Über 500’000 Franken für Offene Kirche Bern

Geld bekommt auch die Offene Kirche Bern. Der Kleine Kirchenrat (Exekutive) kann nun gemeinsam mit der römisch-katholischen Gesamtkirchgemeinde Bern und Umgebung eine neue Leistungsvereinbarung mit dem Verein Offene Heiliggeistkirche für die nächsten zwei Jahre abschliessen. Der Grosse Kirchenrat hat den entsprechenden Verpflichtungskredit von 590’000 Franken für die Jahre 2019 und 2020 freigegeben. Eine Arbeitsgruppe arbeitet nun Vorschläge aus, wie das Geld eingesetzt werden kann. (bat)