Deutschland
Bei der Arbeit im Garten graben sie menschliche Knochen aus
Im deutschen Braunschweig wollte eine Familie den Garten ihres alten Einfamilienhauses verschönern. Beim Umgestalten kamen dutzende menschliche Knochen zum Vorschein. Das berichtet die «Frankfurter Allgemeine Zeitung».
Die ersten Knochen hat die junge Familie an Ostern gefunden, als sie die Begrenzungssteine der Beete entfernte, heisst es im Artikel. Bald hatte man 50 Knochen und Schädel ausgegraben. «Egal wo, ob wir Beton oder Rasen weggenommen haben, überall waren Knochen versteckt», sagte der Mann zur «FAZ». Die Polizei habe die Knochen «kistenweise» abtransportiert.
Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Ermittlungen aufgenommen und mittlerweile wieder eingestellt. Ihr Befund: Das Grundstück sei in den 1960er-Jahren mit Friedhofserde aufgefüllt worden. Es gebe keine Anhaltspunkte für ein Verbrechen.
Seither hat die Familie das Grundstück gründlich mit einem Minibagger umgegraben. Das Resultat: Weitere sechs Kisten voller Knochen kamen zusammen. (dst)