Kandidaturen bekannt

Es kommt zu Wahlen in den EKS-Rat

Zwei Mitglieder des EKS-Rats treten bei den nächsten Wahlen nicht mehr an. Bis jetzt sind drei Kandidaturen für die frei werdenden Sitze eingegangen: Lilian Bachmann aus Luzern, Catherine Berger aus dem Aargau und Philippe Kneubühler von RefBeJuSo.

Nun ist bekannt, wer für den Rat der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) kandidiert. Auf die zwei frei werdenden Sitze bewerben sich Lilian Bachmann aus Luzern, Catherine Berger aus dem Aargau und Philippe Kneubühler von der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn (RefBeJuSo), wie Synodepräsidentin Evelyn Borer auf Anfrage von ref.ch mitgeteilt hat. Für die Wahl in das Präsidium tritt die bisherige Amtsinhaberin Rita Famos an.

Lilian Bachmann (Jg. 1971) ist selbstständige Rechtsanwältin. Seit 2020 ist sie Synodalratspräsidentin der Evangelisch-Reformierte Kirche des Kantons Luzern. Zudem ist sie Mitglied der Synode der EKS. Lilian Bachmann ist Mutter von drei Kindern.

Catherine Berger (Jg. 1964) arbeitet als selbstständige Rechtsanwältin und Mediatorin. Seit 2014 ist sie Mitglied des Kirchenrats der Reformierten Kirche Aargau, dabei hat sie das Vizepräsidium inne. Ausserdem ist Berger Vizepräsidentin der Synode der EKS. Catherine Berger hat drei erwachsene Kinder.

Philippe Kneubühler (Jg. 1962) ist promovierter Theologe und als Pfarrer in Tramelan im Berner Jura tätig. Seit 2019 ist er Mitglied des Synodalrats der RefBeJuSo. Weiter sitzt Kneubühler in der Synode der EKS. Er hat zwei Kinder.

Knoepfel und Gaillard treten nicht mehr an

Am 13. April ist eine interne Frist der EKS für die Kandidaturen abgelaufen. Weitere Kandidierende können sich aber auch danach noch melden, sogar während der Synode im Juni sind spontane Kandidaturen noch möglich.

Nicht mehr zur Wahl antreten werden Ulrich Knoepfel aus Glarus und Esther Gaillard aus der Waadt, wie Evelyn Borer bestätigt. Die bisherigen Mitglieder Claudia Haslebacher von der Evangelisch-methodistischen Kirche, Daniel Reuter von der Zürcher Landeskirche, Ruth Pfister-Murbach von der Thurgauer Kirche und Pierre-Philipp Blaser von der Freiburger Landeskirche wollen ihre Ämter behalten und kandidieren erneut.

«Es gibt Interesse an diesem Amt»

Weil es mehr Kandidierende als freie Sitze gibt, findet eine Wahl um die neuen Mitglieder statt. Laut Evelyn Borer waren die Rückmeldungen darauf positiv. «Es ist eine richtige Wahl, die Kandidierenden werden nicht einfach durchgewinkt. Das zeigt: Es gibt Interesse an diesem Amt.»

Die Wahlen für den EKS-Rat finden zu Beginn der Sommersynode in Sion, am 12. Juni statt. In den ersten beiden Wahlgängen brauchen die Kandidierenden das absolute Mehr für eine Wahl, im dritten Wahlgang reicht dann das einfache Mehr. (mos)