Synode Thurgau
Ein Plus und eine neue Präsidentin
«Es ist erfreulich, über einen positiven Abschluss zu befinden. Ausserdem ist der Sparwille des Kirchenrates ersichtlich.» Mit diesen Worten empfahl Michael Raduner von der Geschäftsprüfungskommission (GPK) die Jahresrechnung der Evangelischen Landeskirche Thurgau zur Annahme, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Rechnung schloss mit einem Plus von 290'000 Franken ab, was unter anderem auf höhere Steuererträge zurückzuführen ist. Die Synode nahm die Rechnung diskussionslos an.
Als neue Synodepräsidentin wurde Regina Schmid (Lommis) gewählt. Sie erhielt 67 Stimmen und setzte sich gegen Andreas Rippert (Frauenfeld) durch. Als Mitglied der Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) wurde Steffen Emmelius gewählt.
Für Diskussionen sorgte eine Motion, welche diakonische Berufe mit einer fairen und transparenten Lohnstruktur attraktiver machen wollte. Zwei Drittel der Synodalen folgten aber dem Antrag der GPK, die Motion als nicht erheblich zu erklären. «Ein Beirat ist bereits daran, eine Auslegeordnung sämtlicher kirchlichen Berufe zu erstellen», begründete Kirchenrätin Ruth Pfister. (eba)