Kirchgemeinde Zürich

Ein neues Gesicht in der Exekutive

Die Stimmberechtigten der reformierten Kirchgemeinde Zürich haben den Sozialdiakon und Gastronom Simon Obrist neu in die Exekutive gewählt. Zu einer Verjüngung kommt es im Kirchgemeindeparlament.

Die neu gewählte Kirchenpflege der reformierten Kirchgemeinde Zürich von links nach rechts: Michael Hauser, Barbara Becker, Res Peter, Annelies Hegnauer (Präsidentin), Simon Obrist (neu), Claudia Bretscher, Michael Braunschweig. (Bild: Niklaus Spoerri / reformiert.)

In der reformierten Kirchgemeinde Zürich kommt es zu einem Wechsel in der Exekutive. Für die Amtsperiode 2022 bis 2026 wurde neu der Diakon und Gastronom Simon Obrist in die Kirchenpflege gewählt, wie es in einer Mitteilung vom 03. April heisst. Obrist ersetzt Duncan Guggenbühl, der nach zwei Jahren im Amt nicht mehr zur Wiederwahl angetreten war.

Der 44-jährige Obrist ist Mitglied in der Kirchenkreiskommission 10, wo er für das Ressort Kirchenkreisentwicklung zuständig ist. Der ehemalige Geschäftsführer der Jugendkirche «Street Church» betreibt heute die Cafébar mit Coworking Space «Zum Hinteren Hecht» in Winterthur.

Deutlich im Amt bestätigt wurden die bisherigen Mitglieder Barbara Becker, Michael Braunschweig, Claudia Bretscher, Michael Hauser und Res Peter. Als Kirchenpflegepräsidentin wiedergewählt wurde Annelies Hegnauer.

Zu einer Verjüngung kommt es in der Legislative der Kirchgemeinde. Für die 45 Sitze des Parlaments kandidierten 16 Personen erfolgreich, rund die Hälfte von ihnen ist unter dreissig Jahre alt. Der zukünftigen Legislative werden insgesamt 21 Frauen und 24 Männer angehören, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Für die Stimmberechtigten der Kirchgemeinde war es die zweite Behördenwahl nach der verkürzten Amtsperiode von 2020 bis 2022. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 15 Prozent. (no)