Thailand

«Ehe für alle» startet mit Massenhochzeit

Als erstes Land in Südostasien hat Thailand die «Ehe für alle» eingeführt. Zahlreiche Heiratswillige gaben sich das Ja-Wort.

Thailand hat mit einer Massenhochzeit den Start der «Ehe für alle» gefeiert. Am Morgen der Einführung am 23. Januar strömten unzählige homo- und transsexuelle Paare zu den Standesämtern des Königreichs, darunter auch Paare aus dem Ausland. In dem bekannten Einkaufszentrum Siam Paragon im Zentrum der Hauptstadt Bangkok fand eine Massenhochzeit statt - die Behörden hofften hier auf eine Rekordzahl an Eheschliessungen. Zahlen lagen aber zunächst nicht vor.

Ein frisch vermähltes Paar schreitet in Bankgok über den Regenbogenteppich. (Bild: Sakchai Lalit / Keystone)

Die Regierung hatte das entsprechende Gesetz im vergangenen Jahr verabschiedet. Aktivisten kämpften zuvor rund 20 Jahre für die Legalisierung. Thailand, das als extrem liberal gilt, ist das erste Land in Südostasien, das gleichgeschlechtliche Ehen erlaubt. Vor Thailand hatten in ganz Asien nur Taiwan und Nepal die «Ehe für alle» gesetzlich verankert. In der Schweiz ist sie seit per 1. Juli 2022 in Kraft getreten. (sda/ dpa/ no)

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