Deutlich mehr Asylgesuche eingegangen
Im August sind in der Schweiz 3001 Asylgesuche registriert worden. Das waren rund 38 Prozent oder 832 mehr als im Juli. Die wichtigsten Herkunftsländer der neu registrierten Asylsuchenden sind die Türkei, Afghanistan, Eritrea, Syrien und Algerien, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Montag mitteilte.
Von den 3001 neuen Gesuchen waren 2454 Primärgesuche. Eingereicht haben sie Menschen, die keinen Bezug zu Personen haben, die bereits vor ihnen in der Schweiz Schutz gesucht haben. Die meisten dieser Gesuchsteller kamen aus der Türkei, Afghanistan, Algerien, Marokko und Syrien.
Die übrigen Gesuche vom August – in vielen Fällen von Eritreern und Eritreerinnen eingereicht – waren Sekundärgesuche. Eingereicht werden diese zum Beispiel nach Geburten oder einem Familiennachzug.
1425 Personen verliessen im August die Schweiz, entweder aus freien Stücken oder weil sie in ihr Herkunftsland oder ein Drittland überführt wurden. 188 Asylsuchende wurden in den für sie zuständigen Dublin-Staat gebracht. 75 Asylsuchende übernahm die Schweiz von anderen Dublin-Staaten. (sda/ hz)