Der Zivildienst soll in Zürcher Kirchgemeinden helfen

Die Zürcher Landeskirche will Zivildienstleistende vermehrt für sozialdiakonische Projekte in Kirchgemeinden einsetzen. Einsätze sind insbesondere in der Jugend- und Seniorenarbeit vorgesehen.


Zürcher Zivildienstleistende, auch Zivis genannt, sollen ab 2018 vermehrt in sozialdiakonischen Projekten von reformierten Kirchgemeinden engagiert sein. Dies teilte die Reformierte Kirche Kanton Zürich am 8. Dezember mit. Möglich seien Einsätze in der Jugend- oder Seniorenarbeit, als Begleiter in Jugendlagern oder für kleinere kirchliche Renovationsarbeiten.

Die Vermittlung von Zivis wurde bisher vom Reformierten Stadtverband koordiniert. Da die zuständige Fachstelle per Ende 2017 eingestellt wird, übernimmt nun der landeskirchliche Jugendbeauftragte diese Aufgabe, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Die Zivis können von den Kirchgemeinden für Projekte ab fünf Tagen bis zu sechs Monaten eingesetzt werden. Der finanzielle Aufwand für ein Vollpensum beträgt 1’400 Franken pro Monat. (no)