Das Haus der Religionen wird einjährig

Das Haus der Religionen in Bern wurde heute vor einem Jahr eröffnet. Das erste Betriebsjahr sei «hocherfreulich» ausgefallen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Dies stärke die Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben der Religionen und Kulturen in der Schweiz und auf der ganzen Welt.

Das Haus der Religionen in Bern schaut auf ein erfolgreiches, erstes Jahr zurück.
Das Haus der Religionen in Bern schaut auf ein erfolgreiches, erstes Jahr zurück. (Bild: zVg)

Aleviten, Buddhisten, Christen, Hindus und Muslime feiern seit einem Jahr in ihren Sakralräumen unter einem Dach. Juden, Bahai und Sikhs beteiligen sich an gemeinsamen Veranstaltungen und im Vorstand des Vereins «Haus der Religionen – Dialog der Kulturen», heisst es weiter. Viele Beziehungen zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen seien gewachsen. Die auftauchenden Konflikte seien in gegenseitigem Respekt besprochen und gelöst worden.

Bis im Sommer 2016 ausgebucht

In 150 öffentlichen Veranstaltungen und über 300 Führungen seien im vergangenen Jahr Wissen an Schulklassen, Behörden und Firmen vermittelt und das Vertrauen zwischen Angehörigen verschiedener Religionen gestärkt worden. Das Interesse der Bevölkerung am Haus der Religionen und den beteiligten Religionsgemeinschaften sei anhaltend hoch. Die Nachfrage übersteige die Möglichkeiten der Mitarbeitenden und der Religionsgemeinschaften, heisst es weiter. Bis Sommer 2016 seien sämtliche Führungen ausgebucht, neue Termine können ab 1. Juni 2016 angefragt werden.