Nationalsynode

Christkatholiken tagen erstmals in Lugano

Die Christkatholische Kirche der Schweiz will ihre Präventions- und Kommunikationsarbeit weiter stärken. An der Nationalsynode vom Wochenende informiert sie dazu.

Die Nationalsynode der Christkatholischen Kirche der Schweiz tagt am 29. und 30. Mai erstmals in Lugano. Im Zentrum stehen laut einer Medienmitteilung Informationen über das Programm «Bistum 2030». Das betreffe insbesondere Projekte zur Prävention und Missbrauchsbekämpfung sowie der Kommunikation.

So hätten Personen des deutschsprachigen Teil des Bistums, die mit vulnerablen Menschen arbeiten, eine Grundausbildung und Sensibilisierungsveranstaltung absolviert. Auch Behördenmitglieder der Kirchgemeinden und Landeskirchen nahmen laut Mitteilung daran teil. Bischof und Synodalrat zeigen sich zuversichtlich, dass die grosse Offenheit gegenüber diesem schwierigen und sensiblen Thema weiterträgt. «Und die Kultur der Kirche positiv prägen wird.»

Weiter will die Kirche ihre Kommunikationsarbeit ausbauen und dafür zusätzliche finanzielle sowie personelle Mittel einsetzen. Die Synode berät zudem neue Regelwerke zur Entbindung vom Berufsgeheimnis der Geistlichen sowie zur Archivierung von Dokumenten des Bistums. (gab)

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