Bundesrätin Baume-Schneider sagt Armut den Kampf an
Die SP-Bundesrätin hat auf dem Zentralplatz in Biel den Aktionstag gegen Armut und Prekarität eröffnet. Mehr als 30 Organisationen zeigten unter dem Motto «Markt der Möglichkeiten» auf, was gegen Armut unternommen werden kann.
Die Zahlen, die in den offiziellen Statistiken genannt würden, seien nur die Spitze des Eisbergs, sagte Elisabeth Baume-Schneider. Es gebe auch Menschen, die sich «im toten Winkel der Statistiken» befänden. Die Ungleichheiten verschärften sich auch in der Schweiz im Rhythmus der aufeinanderfolgenden Krisen.
Am Aktionstag könne jede Person, die von Armut betroffen ist, sehen, dass sie nicht allein sei, und dass es Unterstützung, Solidarität und Lösungen gebe. Baume-Schneider mischte sich nach ihrer Ansprache unter die Menschen und erkundigte sich nach ihren Erfahrungen.
Die Teilnehmer der Veranstaltung sprachen über Freiwilligenarbeit, Formen der Armut und über die Unterstützung von Menschen in Not. Die Stadt Biel ist mit einer hohen Sozialhilfequote von 10,2 Prozent besonders stark betroffen. (sda/ pef)