Bündner Reformierte erwarten 2019 Defizit von über 100’000 Franken

Der Evangelische Grosse Rat hat an seiner Herbstsitzung das Budget 2019 genehmigt und einen neuen Ratspräsidenten gewählt.


Die Evangelische Kirche Graubünden rechnet im kommenden Jahr mit Ausgaben in der Höhe von rund 10 Millionen Franken und einem Defizit von 104’000 Franken. Der Grosse Rat hat das entsprechende Budget für 2019 gutgeheissen, wie die Kirche am 14. November schreibt.

Präsident gewählt

Ein weiteres Traktandum der Herbstsitzung waren die Wahlen. Der Grosse Rat hat Franz Rüegg als Nachfolger von Walter Grass einstimmig zum Ratspräsidenten für die Amtsdauer 2018 bis 2022 gewählt. Erste Vizepräsidentin wird Martha Widmer-Spreiter und zweiter Vize wird Andri Poo. Ebenfalls in die Geschäftsleitung gewählt wurden Heidi Clalüna und Silke Manske.

Ausserdem hiess der Grosse Rat den Verfassungsentwurf des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) gut, über welchen die Abgeordnetenversammlung SEK im Dezember abstimmen wird. (pd)