Bodensee-Kirchentag mit Fulbert Steffensky

Zum 18. Mal findet im September der Bodensee-Kirchentag statt. Auf die Gäste wartet ein vielfältiges Programm.


Zum ersten Mal ist Schaffhausen am 19. und 20. September die Gastgeberin des Internationalen Ökumenischen Bodensee-Kirchentags. Zu den Organisatoren gehören auch die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Schaffhausen sowie die Reformierte Kirche des Kantons Zürich. Was die Gäste am Bettagwochende erwarten können, stellten die Organisatoren am 2. März an einer Medienorientierung in Schaffhausen vor. 

So wird unter anderem der Wachstumskritiker Niko Paech fragen, was in der Klimakrise hoffen lässt, Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter stellt eine «Grüne Reformation» vor und die Sexualberaterinnen Caroline Fux und Veronika Schmidt ringen gemeinsam mit Sexualbegleiter Erich Hassler darum, «wie die neuen Alten anders lieben», wie es in einer Mitteilung der Organisatoren vom 3. März heisst. Was Digitalisierung für Theologie und Kirche heisst, entfalte zudem der Fachmann auf dem Gebiet, der Theologe Peter Kirchschläger. 

Zu Gast werden auch der Theologe und Buchautor Fulbert Steffensky sowie Franz Hohler sein. Steffensky spricht über «Unsere Endlichkeit und die grosse Hoffnung». Hohler kommt auf Einladung der christkatholischen Kirche, deren Mitglied er ist.

 Kollekte statt Eintritt

«Wir sind froh darum, dass Kirchen, Stadt und Kanton, aber auch private Sponsoren uns unterstützen», sagte Co-Geschäftsleiterin Marina Furrer an der Medienorientierung. «Wir nehmen keinen Eintritt und setzen stattdessen auf freiwillige Kollekten», ergänzte ihr Kollege Martin Breitenfeldt.

Der 18. Bodensee-Kirchentag ist der siebte auf Schweizer Seite seit 1984. Sein Motto «Du bist Hoffnung» lehnt sich an das traditionelle Motto der Stadt an: «Deus spes nostra est.» (bat)