BL: Reformierte Kirche spendet 20’000 Franken für Flüchtlinge

Der Kirchenrat der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Land hat am 23. November beschlossen, 20‘000 Franken zur Unterstützung von Kriegsflüchtlingen zu spenden, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die Spende gehe an das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) und an Mission 21.

Die evangelisch-reformierte Kirche Baselland spendet 20'000 Franken für Flüchtlingshilfe.
Die evangelisch-reformierte Kirche Baselland spendet 20'000 Franken für Flüchtlingshilfe. (Bild: Wikimedia/Pelig))

Die terroristische Gruppierung Boko Haram hat ihre gewalttätigen Aktionen in Nordnigeria in den letzten Monaten erheblich intensiviert. Die Entführungen, Anschläge und Hinrichtungen reissen nicht ab. Sie kosteten bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt allein in diesem Jahr mehr als 5’000 Menschen das Leben. Boko Haram hat inzwischen grosse Gebiete im Nordosten des Landes unter ihre Kontrolle gebracht. Rund 1,5 Mio. Menschen befänden sich nach UN-Angaben auf der Flucht.

Je 10’000 Franken für HEKS und Mission 21

Mit dem Beitrag von 10‘000 an HEKS sollen die Nothilfe für Flüchtlinge in den Krisengebieten, auf den Fluchtrouten und in der Schweiz verstärkt werden, heisst es weiter in der MEdienmitteilung. So sollen beispielsweise im Flüchtlingslager Shatila in Beirut Flüchtlingsfamilien aus Syrien sowie sehr bedürftige Gastfamilien, die Flüchtlinge bei sich aufnehmen, unterstützt werden.

Der Kirchenrat soll mit einem Beitrag von 10‘000 Franken Mission 21 und ihre nigerianische Partnerkirche «Kirche der Geschwister in Nigeria» (EYN) unterstützen, heisst es weiter. Diese hülfen den Notleidenden einerseits mit Soforthilfe für die vielen Flüchtlinge, andererseits mit mittel- bis langfristiger Unterstützung von Frauen, Kindern und Jugendlichen, die durch die Gewalt zu Witwen und Waisen geworden sind.