Berner Kirche darf nur noch zur vollen Stunde schlagen

Im Streit um nächtliche Glockenschläge im bernischen Worb hat das Verwaltungsgericht ein Machtwort gesprochen: Die reformierte Kirche muss die Viertelstundenschläge zwischen 22 Uhr und 7 Uhr einstellen.


Anwohner der reformierten Kirche in Worb kämpfen seit 2013 dafür, dass die Kirchenglocken zu nächtlicher Stunde nicht mehr geschlagen werden. Mit der Sache haben sich bereits der Worber Gemeinderat, der Statthalter und die Polizei- und Militärdirektion befasst. Diese verfügte im Sommer 2016, dass die Kirchenglocken nachts nur noch zur vollen Stunden schlagen dürfen. Die Kirchgemeinde zog den Entscheid daraufhin vor das Bundesverwaltungsgericht.

Die Verwaltungsrichter wiesen nun die Beschwerde der Kirchgemeinde ab und stützten das Urteil der Vorinstanz: Die Viertelstundenschläge müssen nachts eingestellt werden, der Stundenschlag zu jeder vollen Stunde darf aber bestehen bleiben. (sda/no)