Bedürftige feiern in Marriott-Hotel Advent
Nach zwei Jahren Zwangspause aufgrund der Corona-Pandemie haben bedürftige Menschen zum ersten Mal wieder gemeinsam im Hotel Marriott in der Stadt Zürich Advent feiern können. Betreut von Mitarbeitenden des Marriott und des Sozialwerks Pfarrer Sieber genossen sie den zur Tradition gewordenen Anlass bei Speisen, Musik und Unterhaltung.
«500 Personen fanden sich heute im Luxushotel ein und vergassen für einen Nachmittag ihren oft von Armut, Gewalt und Einsamkeit geprägten Alltag», heisst es in einer Mitteilung vom 11. Dezember.
Für Menschen, die einsam, obdachlos, drogenkrank oder von Armut betroffen sind, sei die Adventszeit besonders schwierig, heisst es in der Mitteilung weiter. Meist würden sie ihre Vereinsamung in dieser emotionalsten Zeit des Jahres am erbarmungslostesten wahrnehmen.
Die Marriott-Weihnacht sei für sie darum ein Lichtblick in dunkler Zeit. Die Gäste bildeten für einen Nachmittag eine Art grosse Familie und erlebten so, was in ihren Leben sonst fehlt: Gemeinschaft. (bat)